Die 1. Segel-Bundesliga machte bei ihrem zweiten Spieltag an der Hamburger Außenalster Halt. Die Hoffnung auf bessere Winde nach dem Auftakt am Bodensee erfüllten sich für die 18 besten Segelteams Deutschlands jedoch nicht. Das Team vom Flensburger Segelclub kam mit den Bedingungen am besten zurecht und sicherte sich den ersten Platz.
Damit übernimmt das Team aus Schleswig-Holstein die Tabellenführung. ONEKiel liegt mit nur einem Punkt dahinter. Der Württembergische Yacht-Club aus Friedrichshafen liegt derzeit auf Platz drei und das, obwohl der Club am 2. Spieltag nicht über den neunten Platz hinauskam.
Auch der Konstanzer Yacht Club hatte allen Grund zur Freude, gelang den Newcomern doch ein siebter Platz in Hamburg. Der Wassersport-Verein Hemelingen aus Bremen schaffte es hinter den Flensburgern auf Platz zwei.
3. Spieltag vom 16. bis 18. Juli in Kiel
Nach nur zwölf der eigentlich 16 geplanten Rennen war der 2. Spieltag am Sonntagmittag schon wieder beendet. Wie schon vermutet, war außer eines lauen Lüftchens und immer wieder drehenden Winden nicht viel auf der Alster zu spüren. Vor allem Samstag und Sonntag wechselte die Führung während der Rennen daher ständig.

Nach diesem turbulenten zweiten Spieltag blicken die Teams der Segel-Bundesliga aber schon wieder nach vorne: Die 2. Segel-Bundesliga startet vom 9. bis 11 Juli auch in Hamburg. Vom 16. bis 18. Juli gehen die Teams der 1. und 2. Bundesliga in Kiel-Schilksee an den Start.
Premiere der Inklusions-Liga erfolgreich
Das vergangene Wochenende bedeutete gleichzeitig auch die Premiere der Inklusions-Liga. Seglerinnen und Segler mit und ohne Behinderung segeln dort gemeinsam. Die Inklusions-Liga wurde zeitgleich zur Bundesliga auch vom Norddeutschen Regatta Verein ausgerichtet und stand unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote.
In der Inklusions-Liga gewann der Wassersportverein Lausitzer Seenland aus Sachsen. Den zweiten Platz sicherte sich der Norddeutsche Regatta Verein. Inwiefern das Test-Event eine Fortsetzung findet, wird noch überlegt.
Fotos: Deutsche Segel Bundesliga / Lars Wehrmann
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